Gemeinsame Abschlusserklärung beim trilateralen KI-Symposium

© DWIH Tokyo

Das französisch-deutsch-japanische Symposium zu „Human-centric Artificial Intelligence“ (16.-20.11.2020) schloss mit einer gemeinsamen Willensbekundung zur weiteren Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und beeindruckenden Zahlen: 100 Referent*innen aus allen 3 Ländern, mehr als 1000 Anmeldungen und über 4 Millionen Impressionen in sozialen Medien.

Am letzten Symposiumstag veröffentlichten die Teilnehmenden spontan eine gemeinsame Abschlusserklärung. Darin wird der Wille bekundet, die Zusammenarbeit im KI-Bereich weiter auszubauen und im Rahmen eines dritten Symposiums im Jahr 2022 zu diskutieren, wie sich durch KI die globale Probleme lösen lassen.

Joint Statement of French, German and Japanese Participants on AI Collaboration Aimed at Tackling Planetary-scale Problems in the Anthropocene

The 2nd French-German-Japanese Symposium, organised by the Embassy of France to Japan, DWIH Tokyo, and AI Japan R&D Network, brought together stakeholders from academia, industry, government and civil society from the three participating countries in virtual space to discuss the subject of „Human-centric Artificial Intelligence”. This human-centric approach was the central message of the first joint statement of 2018, and as a shared value of the three countries, the importance of human-AI collaboration was discussed in this event with respect to various topics such as health, agriculture, risk prevention, education, and democracy. Humanity is currently facing planetary-scale challenges, such as the COVID-19 pandemic, climate change, and community fragmentation.

In preparation for our third symposium in 2022, we will address the issues we face in the Anthropocene, the epoch in which humanity is having a profound impact on the planet, including its ecosystems, from a broader perspective that includes not only humans and AI technologies, but also the environment we live in. The three countries of France, Germany, and Japan, which share the same values and social challenges, will be at the core of these efforts, and will invite other regions and countries to exchange ideas on how AI can help to solve these challenges, not for a single nation or company alone, but for the benefit of all of humanity and our planet itself.

Laval Virtual World, November 20, 2020

Das Symposium fand online in einer interaktiven VR-Umgebung statt, die es Teilnehmenden und Rednern ermöglichte, sich in Konferenzräumen, Breakout-Räumen und sogar an einem virtuellen Strand über Avatare zu vernetzen. Es wurde vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo (DWIH Tokyo) und der Französischen Botschaft in Japan gemeinsam mit dem AI Japan R&D Network organisiert und war die Folgeveranstaltung des 1st Japanese-German-French DWIH symposium on Artificial Intelligence.

Event teaser

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Bei dem fünftätigen Symposium begrüßten von deutscher Seite die deutsche Botschafterin I. E. Ina Lepel und der DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee die Gäste. Prof. Dr. Ina Schieferdecker, Abteilungsleiterin „Forschung für Digitalisierung und Innovation“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eröffnete das Symposium mit einem Vortrag zur deutschen KI-Strategie. An der abschließenden Podiumsdiskussion zu „Geopolitics of AI“ nahm Vito Cecere, Beauftragter für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik aus dem Auswärtigen Amt als Repräsentant für Deutschland teil. An weiteren Sessions, die sowohl ökologische Themen (z.B. AI & Agriculture) also auch soziale (z.B. AI & Democracy) und technische Themen (HPC) aufgriffen, beteiligten sich bekannte Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Für weitere Informationen, das Programm und einen Link zum Live stream, wechseln Sie bitte auf die englische Website: www.dwih-tokyo.org/ai2

Greeting from H.E. Ms. Ina Lepel (Ambassador of the Federal Republic of Germany to Japan, Tokyo)

Greeting from H.E. Ms. Ina Lepel (Ambassador of the Federal Republic of Germany to Japan, Tokyo)

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Greeting from Prof. Dr. Joybrato Mukherjee (President of the DAAD)

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